Fasnachtseinklang 2018

Einmal mehr trafen sich die Zunftmitglieder die mitkommen wollten, mit ihrem jeweiligen Anhang zum Fasnachtseinklang. Dieses Jahr war der Treffpunkt mal nicht in einem Restaurant sondern an einer Bushaltestelle. Genauer die beim Bürgerspital Solothurn, in Fahrtrichtung Biberist.

Es fanden sich dort dann 23 Personen ein. Darunter 4 Ehefrauen und 1 Gast (Suna).Der diesjährige Exkurs kam  auf Vermittlung von Reto Huber zustande und führte uns zuerst zum Apero im Restaurant Crocino des Bürgerspitals Solothurn. Dort durften sich alle an Bier, Weisswein, Orangejus oder Wasser gütlich tun. Dazu wurde ein feiner Speckzopf gereicht dem sehr gern und Ausgiebig zugesprochen wurde. Nach gut 35 Minuten wurde von mir zum Aufbruch gemahnt, damit noch alle Ihr „Angstbisi“machen konnten, mussten wir nun an einen anderen Ort wechseln.

Um 18:30 Uhr war uns die Zeit vorgegeben worden, haben wir am Info- und Projektraum des Neubaus des Spitals einzutreffen, was wir auch gut hinbekamen.Im Pavillon wurden wir von Herrn Beutler Samuel (ehemaliger Chef Technische Dienst Bürgerspital Solothurn) in Empfang genommen. Herr Beutler informiert die ganze Truppe zuerst was, wo, wie und wann mit welchen Ideen gebaut wurden und werden, ehe wir dann auf den 1 Stunde dauernde Exkurs durch den Neubau aufbrachen.

Nachdem dann alle gespannt und voller Tatendrang wieder im Freien standen und man sich in Richtung Neubaubaustelle bewegte gab es ein erster Zwischenstopp. Herr Beutler wies auf die Kunst am Bau hin (bei Kantonsbauten werden ca. 1 % der Gesamtbausumme in Kunst am und um den Bau investiert)und wie diese Gebaut wurden respektive zustande kam.

Nach diesem Unterbruch wurde nun er Neubau begangen. Mann und Frau waren zuerst im Parterre wo man sich bereits hätte verlaufen können. Gefühlt wurde ein Kilometer geradeaus gegangen, danach mal rechts um die Ecke wieder einige Meter zurückgelegt, dann links, dann mal rechts herum. Danach durch das Treppenhaus eine Etage tiefer in die Katakomben der Heizungs- und Lüftungsrohre, Wasser-und Stromleitungen, der Luftreinigungsfilter und vielem anderen mehr.

Nachdem unter der kundigen Führung durch Herrn Beutler ein fahrtüchtiger und somit auch sicherer Fahrstuhl gefunden wurde, verliessen wir in 2 Etappen den Untergrund und fuhren in das oberste Stockwerk.Dort wurde uns dann ein Musterzimmer gezeigt und auch erklärt wie, wo, was ist und oder warum nun so gebaut wird und nicht anders. Viele hielten sich über den Rosafarbenen anstrich der Dusche auf, Herr Beutler meinte nur, dass man sich auch daran gewöhnen werde. Was dann weiter auffiel ist dass alles irgendwie heraufgeklappt werden kann oder hinter einer Blende verdeckt ist. So auch dass die Zimmerfenster nur wenige Zentimeter geöffneten werden können. Dies habe den Grund weil das Ganze Spital an einer Klimaanlage angeschlossen sei und die Fenster nur zum kurz durchlüften gedacht sind.  Weiter erläutert Herr Beutler, dass es im Neubau nur noch 1 -er oder 2- er Patientenzimmer geben werde. Das nur noch im Ambulanten Bereich Mehrbetteinzimmer vorgesehen sind.

Wie dann unserer durch den Neubau führende mit seinen Ausführungen vor Ort fertig war, begaben wir uns wieder ins Parterre, um danach den Neubau wieder in Richtung  Inforaum zu verlassen. Der ein oder andere war nach diesen Einblicken mehr oder weniger erschlagen von den Zahlen und eindrücken die wir erhielten. Abschliessend konnten noch offene Fragen gestellt werden, die Herr Beutler gerne noch erläuterte.

Nach gut 1 1/2 Stunden war dann dieser Rundgang mit den Erklärungen beendet, mir kam es kürzer vor. Dieser Rundgang war aus meiner Sicht sehr Interessant und gewährte Einblicke die man sonst kaum bekommt.

Nachdem ich Herrn Beutler unser Dank aussprechen konnte und Ihm nebst dem Obligaten Zunftpin auch den Wein überreicht hatte, trottet dann die ganze Gruppe Richtung Vorstadt zum traditionellen Abendessen der Bernerplatte bei Chrigu.

Am dieser Stelle mein Dank noch einmal an Reto Huber, an Samuel Beutler für die Führung und Ausführungen, wie auch an Frau Maja Bamert – Nigro  (Organisatorin des Anlasses und des Apero) und alle Teilnehmer dieses Fasnachtseinklang.

Ich hoffe dass es den Anwesenden erneut gefallen hat was wir Ihnen anbieten konnten.