Fasnachtseröffnungssitzung 2019

Einmal mehr trafen sich die Vorstadtzünftler zur traditionellen Fasnachtseröffnungssitzung.
An dieser Sitzung, die keine ist, werden den neu Zünftler die Zunftmützen überreicht, nachdem Sie die Prüfung (Organisation des Anlasses) erfolgreich bewältigt haben.
Üblicherweise geschieht die Übergabe der Zunftmützen dann vor der Einnahme des Desserts. Dieses Jahr wurde die Veranstaltung von folgenden Zünftlern organisiert

  • Martin Gerber
  • Sean Ruch
  • Gian Huber

In der Einladung und Anmeldung die die neu Zünftler verschickt haben stand:
Am 19.01.2019 treffe man sich um 17:00 Uhr (jeder Teilnehmer ist Kostümiert, im Chicken.
Jeder soll darauf bedacht sein sich der Witterung entsprechend Anzuziehen, man sei kurz draussen!?
Im Weiteren wurde vorgegeben, dass man 3-er Gruppen bilden soll.
Wie dem dann auch sei, im Chicken trafen nach und nach die angemeldeten Zünftler, Kandidaten und Gäste ein. Sofort bildeten sich 4- er, 5 –er oder 2- er Gruppen um den unsägliche Durst zu bekämpfen.
Nach kurzer Zeit wurden dann die erst Zünftler dazu „verdonnert“ irgendein Fahrzeug zu besteigen, da man dem Anschein nach nicht der Abend in dieser Wirtschaft zu verbringen gedachte.
Das Ziel war ausser für ein paar Eingeweihte immer noch nicht bekannt.
Die zurückbleibenden durften sich derweil weiter der Durstbekämpfung widmen, wurden dann in einer 2-ten Fahrt etwas später abgeholt.
Die Reise führte aus der Stadt in Richtung Grenchen (das bangen war gross), wollte doch keiner in diesen eben genannten Zustand gebracht werden.
Vor Bellach wurde dann aber abgebogen und in Richtung Berg gefahren. In Lommiswil wurde durchfahren weiter bergauf. Da wusste nun der eine oder andere dass es auf die Schaunburg ging. Nicht so Mani, der wusste zu berichten, dass er mit seinen „gefühlten 90 Jahren“ noch nie da oben war, aber schon öfters wollte, dies aber doch nicht fertig gebracht habe.

Auf der Schauenburg angekommen durfte nach dem anstrengenden Aufstieg, endlich dem
Durstlöschen gefrönt werden. Kurze Zeit darauf bat Martin um Ruhe, so dass er das folgende Programm bekannt geben konnte.
Als ersten Punkt nannte Er dass es nun etwas zu essen gebe, das Menü sei wie folgt:

  • Zuerst etwas Gesundes > Salat
  • Dann etwas Gutes, eine kleine Metzgete a Diskretion in Selbstbedienung,
  • Wer dann nach dem Essen noch mag Dessert

Da wurde aufgezählt, dass einem das Wasser bereits vor dem Essen im Munde zusammenlief.
Rösti, Brägel, Blut- und Leberwürste, kleine Steak, Bratwurst, Kartoffelsalat, Zwiebelsauce. Apfelschnitze und …..

Während dem essenkehrte dann auf einmal ruhe ein, da nun alle etwas zu kauen hatten. Zuvor wurde aber rege berrichtet , gewitzelt und erzählt.

Nach dem Essen wurden im Auftrag der organisierenden aus der Zunft 3- er Gruppen gebildet. Diese Gruppen hatten den Auftrag möglichst originell sich für ein Photoshooting aufzustellen und zu posieren.

Da dieses Shooting draussen stattfand wurden herumstehende Gegenstände und die Umgebung integriert, was den einen bessere gelang als den anderen.

Nach dem „fötele“ durften alle 3 –er Gruppen gemeinsam dann wieder in der Wärme zu einem Wissensquiz antreten. In dem Fragen zur Fasnacht in Solothurn und der Zunft beantwortet werden mussten.
Die Gruppe die das beste Foto (nach Auffassung der Organisatoren) und den besten Wissentest abgegeben haben, wurden nach einer kurzen Pause dann zu Sieger erkoren.
Der Siegpreis war ein offeriertes Dessert, die anderen mussten dies aus dem eigenen Sack berappen.
Doch bevor zu Dessertverputzen gestartet werden konnte wurde wie üblich, den Organisatoren des Anlasses, ehrenvoll die verdienten Zunftmützen überreicht.

Den Zünftler wurde noch mit auf den Weg geben diese dann auch zu tragen wenn dies vorgesehen sei. Weiter sollen Sie Sorge tragen, denn eine 2-te Zunftmütze gebe es nicht, die müssten Sie dann selber organisieren und bezahlen.
Damit dies Zunftmützen nicht so leer wirken, wurde auch jedem gleich 2 Zunftpins abgegeben als Mützendekorration.

Nun konnte zum Dessertschmaus mit Kaffee gesessen werden. Einige liessen dies dann sein genossen stattdessen ein Grappa oder eine „Alte Zwetschge“.

Schon bald darauf sprach der Ober den Dank für das Gute Essen und die flotte Bedienung an die Wirtsleute aus, was von den Anwesenden mit einem kräftigen Applaus unterstrichen und somit bestätigt wurde.
Manis Nachwort war auch bereits verklungen, da wurde bekannt gegeben dass die in Bälde die erst Heimfahrt stattfinden wird.
Es müsse sich aber niemand beeilen, das Restaurant sei und bleibe noch solange offen bis der letzte auf dem Nachhauseweg sei.
Wieder Stadtboden unter den Füssen, zog es doch einige wieder zurück ins Chicken, um dort noch ein Schlummerdrunk ein zu nehmen, ehe man sich dann nun auf den endgültigen Nachhauseweg machte.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Merci den Organisatoren. Ich fand es ein schöner Abend, der gut Organisiert war mit gutem Essen und Trinken.
Für kommende Organisatoren dieses Anlasses möchte ich anmerken, dass es auch dann gerne wieder Kostümiert sein darf.